Gott heilt dein Herz

Warum bist du einfach gegangen?

Warum lässt du mich hier im Regen stehen?

Ich frage mich, wie das alles sein kann.

Wie das alles passieren kann.

Wolltest du mich nicht beschützen?

Hast du es mir nicht versprochen?

Haben wir nicht geträumt von einem schönen Weg?

Von einem Leben, voll erfüllt.

Tanzend, fröhlich und gemeinsam.

Aber du bist einfach gegangen.

Jetzt stehe ich hier.

Und blute aus meinem Herz.

Ich blute aus meinem Innersten.

Es schmerzt so sehr, ich halte es kaum aus.

Wälze mich hin und her.

Frage mich, wie kann das alles sein?.

Unvorhergesehen plötzlich.

Jetzt stehe ich hier im Dunklen.

Wird es je wieder Licht?

Schwarze Gedanken und doch völlige Leere.

Was soll ich nur tun?

Ein Gedanken blitzt mir durch den Kopf.

„Rufe mich an in der Not!“

Doch wie soll ich das nur tun.

Die Augen sind verquollen,

die Lippen angeschwollen.

Ich schluchzte in meiner Verzweiflung „Herr, hilf mir doch!“

Und aufeinmal wird es still in mir.

Ruhe, die ich noch nie erlebt habe.

Ich atme auf, atme durch.

Friede legt sich auf mein Herz.

Die Trauer ist noch da.

Doch ich bin aufgehoben, geborgen.

Ich weiß, an wen ich mich wenden kann.

Ich weiß, wohin ich gehen soll.

 

Um Zuflucht und Zuversicht zu finden.

Eigentlich braucht es nicht mehr viele Worte um das zu beschreiben, wie Gott Herzen heilen kann. Wir hatten auf der Gemeindefreizeit ein Zeugnis von unserem Ältesten und da habe ich dieses Gedicht über seine Geschichte geschrieben.