· 

5 Tipps gegen den Sonntags-Blues

Kennst du ihn auch? Den Sonntags-Blues? Ich muss ehrlich sagen, ich schon! Ich lasse mich öfter mal aus der Ruhe bringen und denke Sonntags schon zu viel an "MONTAG". Außerdem plagen mich am Sonntag oft Kopfschmerzen und übertriebene Müdigkeit. Manchmal hilft schlafen, wenn es denn nur bei einer halben Stunde bliebe...

Bei mir wurde es höchste Zeit, darüber nachzudenken, denn viel zu oft schaffe ich es nicht, dass es bei einem Schläfchen bleibt, nein, am liebsten verbringe ich den Rest des Tages dann mit Schlafen. Völlig schade! Ich habe mich gefragt, wie meine Eltern das früher mit uns Kindern gemacht haben. Wir hatten total feste Rituale am Sonntag. Es gab bei uns zum Beispiel immer ein schnelles Mittagessen, meistens eine Suppe, damit der Tag sich nicht mit Kochen und Aufräumen in die Länge zieht. Aber das war noch nicht alles! Meine Eltern haben uns alles andere als einen "Sonntags-blues" vorgelebt. Und deshalb habe ich jetzt 5 Tipps für euch formuliert, damit nicht nur ich mich daran erinnern kann, sondern ihr auch was davon habt! Viel Spaß also, bei der Reise in meine Vergangenheit...

  1. Geh in den Gottesdienst deiner Gemeinde oder Kirche! Allein schon, dass man aufsteht und wohin geht, sich mit Freunden trifft und über wichtigere Dinge im Leben nachdenkt, als irgendwelche Aufgaben, ist so ein Gewinn!  Aber ich schätze die Gemeinschaft mit anderen Christen, ich lerne über die Predigten von Gottes Wort und feiere den Heiland dieser Welt mit Liedern und Gebeten - da wird doch aus dem Sonntags-Blues ein Sonntags-RockFunkPunk.
  2. Erledige alle Aufgaben für Montag schon am Freitag! Mein Daddy bestand darauf, dass ich schon immer spätestens Samstag, dennoch besser Freitag mein Schulzeug für Montag fertig bekomme. Ein freier Tag in der Woche ist so wertvoll. Und HEJ! Gott hat es uns in seiner Schöpfung auch vorgelebt! Heute versuche ich möglichst keine Hausarbeiten und sonstige Arbeiten auf den Sonntag zu schieben. Und ich finde es entspannend, denn man muss nicht ständig denken "ich muss noch das und das machen".
  3. Mache einen Sonntagsspaziergang! Oh ja, als Kind habe ich es nicht so gern gemocht. Auch jetzt zieht mich wenig nach draußen, allerdings nach dem Spaziergang bin ich so happy und ausgeglichen. Wir haben früher bei Wind und Wetter die lustigsten und manchmal auch nervigsten Spaziergänge gemacht. Aber jetzt sage ich: RAUS mit EUCH! 
  4. Feiere den Tag mit Kaffee und Kuchen! Das hört sich so altbacken an, aber nach dem Spaziergang Waffeln zu backen oder einen heißen Kakao zu trinken ist so eine tolle Routine! Bei uns gab es immer den obilgatorischen schwarzen Tee mit einem Schuss Milch und für uns Kinder auch ein warmes Getränk. Manchmal holten wir das alte Waffeleisen von Oma aus dem Keller und ich kann mich bis heute an den unglaublichen Geruch erinnern. 
  5. Triff dich mit Freunden! Abends ging es oft nochmal los und wir trafen uns zu einem Spieleabend oder machten mit anderen Musik oder chillten auf dem Sofa. Der Tag kommt einem dann so ewig lang vor - besser geht´s doch nicht!

Na, hat dir die Reise in meine Vergangenheit auch für deine Gegenwart geholfen? Und wer hat jetzt Lust auf einen Spaziergang oder Waffeln? Dann ruf doch kurz an oder schreib mir, dann machen wir´s gemeinsam - ich freu mich von dir zu hören!

 

Königstochter Kiki, die schon überlegt, welchen Kuchen sie für Sonntag backt!