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Perspektivwechsel - mit Gott über Mauern springen

Kennt ihr die Maslow´sche Bedüfnispyramide? Die Grundbedürfnisse sind z. B. Essen, Schlaf, Kleidung - also die physiologischen Bedürfnisse. Sind sie gedeckt, sind wir nicht zufrieden, sondern orientieren uns eine Stufe "höher". Man kümmert sich um Sicherheit, dann um Soziale Bedürfnisse, wie Zugehörigkeit, Freundschaften. Ist das alles erreicht bekommen wir Hunger nach mehr, den Individualbedürfnissen wie z. B. Anerkennung und Wertschätzung. Ist das alles erreicht endet wir schließlich in der Selbstverwirklichung. Wir können eigene Ideen einbringen, uns in unseren Berufen weiter nach oben hangeln, unsere Freizeit gestalten usw. Am Sonntag nutzte unser Prediger im Gottesdienst diese Pyramide als Einstieg.

Er stellte uns die Frage: Bist du zufrieden, wenn du "oben" angekommen bist? Und wenn man sich so umsieht, ist doch in Deutschland fast jeder oben angekommen... Doch sind wir zufrieden? Es geht doch immer noch mehr, noch höher, noch weiter. Den perfekten Haushalt kann man noch perfekter machen, in seinem Beruf kann man noch erfolgreicher werden, seine Ernährung kann man noch gesünder gestalten... Es hört doch nie auf. Oft kommen wir erst ins Nachdenken, wenn wieder die unteren Stufen der Bedürfnisse wackeln. z. B. du hast schlecht geschlafen und kannst nicht die Leistung bringen, die du dir für den Tag vorgestellt hast, oder du hast Streit mit jemandem und hast auf einmal keine Lust mehr kreativ an deinen Ideen zu arbeiten. Immer wieder rüttelt es doch an unseren Grundbedürfnissen.

Und wenn es rüttelt kommt man leicht ins schwanken, ja, man gerät schneller aus dem Gleichgewicht und muss wieder von vorne anfangen. Manchmal rüttelt es nur leicht und man kann sich zum Beispiel mit etwas Schlaf wieder zufriedener stimmen. Aber wenn es so richtig rüttelt, reicht ein bisschen Schlaf auch nicht mehr. Doch wir sollten uns immer fragen, egal ob es uns gut geht oder nicht, wer oder was ist meine Motivation? Wenn wir nicht die richtige Motivation haben, werden wir in eine Krise geraten. Doch wenn unser Handeln durch und durch mit Jesus Christus verbunden ist, wir ihn als Grund in unserem Leben haben, dann haben wir mehr als nur die vergängliche Perspektive auf dieses Leben. Wir haben eine unendliche Perspektive. Es gibt mehr als "nur" Gesundheit, Arbeit, Familie. Jesus Christus gibt uns Perspektive auf ewiges Leben und hilft uns somit auch in unserem Alltag.

Er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen hat, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind  und für das leben können, was vor Gott richtig ist. Ja, durch seine Wunden seid ihr geheilt. 1. Petrus 2, 24

Ich wünsche mir, dass ihr im Rütteln und Schütteln euer Handeln von Jesus Christus bestimmen lasst. Dass ihr euer Vertrauen auf ihn setzt, mit ihm zusammen Hindernisse überwindet, über Mauern springt. Glaubt mir, viele Krisen kannst du mit ihm gemeinsam viel einfacher wegstecken und aufarbeiten, weil er dir eine neue und unendliche Perspektive schenkt.

 

Das ist die kostbare Wahrheit, die ich euch heute mitgeben möchte. 

 

Eure Kiki