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Plastik einsparen #1 Markteinkauf

Marktstand im Oktober mit unserer Verkäuferin Theresia
Marktstand im Oktober mit unserer Verkäuferin Theresia

Ich liiiebe es, samstags auf den Markt zu gehen und all die wunderschönen, frisch geernteten Lebensmittel zu sehen. Wir haben unseren Lieblingsstand, der Kartoffelhof Bichler, er hat einfach so leckeres Gemüse. Dort kaufen wir eigentlich immer ein. Aber auch die Stände mit Blumen und Setzlingen sind einfach nur wunderbar anzuschauen und es ist schwer sich zu beherrschen, keine Blumen zu kaufen. Bei schönem Wetter ist viel los und es wimmelt von fröhlichen Gesichtern, lachenden und spielenden Kindern. Heute waren sogar einige Straßenmusiker da - einfach herrlich. Früher, als wir unseren großen Wocheneinkauf im Supermarkt gemacht haben, umgibt man sich mehr mit gestressten, genervten Menschen, die gehetzt durch die Regalreihen hetzen und sich nicht entscheiden können, welches von den hunderttausend Produkten sie jetzt nehmen sollen. 

Wocheneinkauf 1. Wochende im Juni
Wocheneinkauf 1. Wochende im Juni

Aber nicht nur die Atmosphäre und die unfassbar, qualitativ hochwertigen Produkte sind am Wochenmarkteinkauf toll. Die Mülltonne dankt es einem auch. Wie viel Plastik man vom Wochenmarkt mit nach Hause bringt kommt auf dich an. Nimmst du Stoffbeutel oder Gemüsebeutel (die du nach dieser Anleitung selbst nähen kannst) mit, hast du quasi kein Plastik. Diese Woche waren die Erdbeeren in einer Plastikschale verpackt, das hätte ich mir auch sparen können, weil wir morgen an einem Erdbeerfeld vorbeifahren. Die Kartoffeln kaufe ich normal immer lose und gebe sie in unsere Kartoffeltasche. Dieses Mal habe ich im Eifer des "Oh, es gibt endlich die ersten Frühkartoffeln" gleich den 5 kg Sack mitgenommen. Blöd gelaufen, aber ich werde den Plastiksack wieder zurückgeben, dann wird er wenigstens nochmal verwendet.

Seitdem wir unseren Einkauf am Wochenmarkt erledigen, haben wir nur noch einen gelben Sack im Monat, das entspricht etwa einem 60 l Müllbeutel. Vorher hatten wir 2/3 mehr, weil natürlich viel Gemüse im Supermarkt in ganz viel Plastik gehüllt ist, aber auch Fleisch- und Käseprodukte sind in Kunststoff verpackt und die habe ich ja komplett aus meinem Speiseplan gestrichen. Mein Mann kauft sich ab und an ein Stück Käse an der Theke oder im Direktverkauf (ja, wir haben Glück in Pfaffenhofen/Ilm).

 

Sucht euch doch auch einen Bauernhof/Gemüseverkauf/Wochenmarkt, schon spart ihr euch so viel Müll ein. Denkt an Stoffbeutel und Co., denkt an das viele Plastik in den Meeren! Tut es für euch und eure Nachkommen.

 

Eure Königstochter Kiki, die sich schon auf den nächsten Wocheneinkauf freut!