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Plastikfrei - ich bin dabei

Plastikfrei leben, dass ist eine große Herausforderung. So viele Dinge sind in Plastik eingepackt, wenn man einen Blick in seinen Kühlschrank wirft oder überlegt, wie oft man einen gelben Sack voll hat, merkt man schnell: So kann das nicht weitergehen! Für uns stellte sich das vor ca. zwei Jahren aus heraus und seitdem sind wir auf der Reise, zu einem immer plastikfreierem Leben. Doch letzten Samstag durften wir am Klimaschutztag Pfaffenhofen (a. d. Ilm) dabei sein und uns mit Gleichgesinnten unterhalten, neue Tipps bekommen und auch neuen Aufwind.

 

 

Mir ging es in letzter Zeit echt so, dass ich zwar meinen Lebensstil weiter durchgezogen habe, aber ich wünschte mir so sehr dass mein Bekanntenkreis/Umfeld auch irgendwo anfängt nachzudenken, dennoch geschah da rein gar nichts. Doch diesen Samstag durfte ich erleben, wie einige Initiatoren der Stadt Pfaffenhofen, die Stadtwerke Pfaffenhofen und zwei Familien einen unglaublichen Tag auf die Beine gestellt haben. Es gab so viele Interessierte und ich glaube, es wurde großes bewegt! Ihr könnt einige Artikel im Internet zu diesem Tag lesen. Ich möchte euch auf eine Homepage weiterleiten, die eine dieser Familien aus Pfaffenhofen pflegt: www.plafpaf.de Hier könnt ihr nachlesen, was bei uns auf dem Marktplatz so los war! Noch dazu möchte ich euch auf die Homepage der Stadt Pfaffenhofen leiten, die mal ausgerechnet haben, wie viel Plastikmüll sich nur aus unserem Landkreis aufstapelt, wenn wir es auf den Marktplatz kippen würden: Stadt Pfaffenhofen plastikfrei 

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, einfach mal "irgendwo" anzufangen, dann bekommst du jetzt noch 5 Tipps für einen plastikfreieren Lebensstil:

 

 

  1. Kaufe Mehrweg- statt Einwegflaschen oder gar Tetrapack!
  2. Trinke Leitungswasser! Die Stadtwerke in Deutschland garantieren für ein qualitatives Wasser mit vielen Mineralstoffen und günstig ist es allemal!
  3. Nimm deine Tasche mit! Am besten immer eine Baumwolltasche in der Handtasche oder im Auto mitnehmen, dann ist man auf der sicheren Seite. Aber auf für den Wocheneinkauf auf Taschen und Körbe zurückgreifen. Wir haben sie doch alle zuhause herumliegen.
  4. Verwende Schraubgläser wieder. Diese eignen sich für das Müsli "togo", man kann darin Lebensmittel einfrieren oder lagern. Die Möglichkeiten sind fast unendlich!
  5. Kaufe dein Gemüse/Obst am Wochenmarkt. Seit dem wir das machen, haben wir fast keinen Plastikmüll mehr. Hie bekommst du vieles direkt vom Bauern. Denk bitte auch daran, dass unverpacktes Obst/Gemüse im Supermarkt trotzdem viel Plastikmüll verursacht hat, denn hier werden die Paletten mit den Obstkisten in haufenweise Plastik einrolliert, damit nichts herunterkullert!

Und wenn es dich jetzt überfordert, dann fang doch mal bei einem Punkt an und nimm dir jeden Monat einen neuen Tipp dazu. Jeder kleine Schritt zählt!

 

Ich möchte dich nicht zwanghaft überzeugen, ABER tatsächlich müssen wir dringend aufwachen aus unserer Komfortzone! Wir haben eine Verantwortung und diese Verantwortung hat so viele schöne Seiten! Denkt an die Wälder, die Tiere, die Meere. Denkt an unsere Böden in unserem Landkreis. Und es tut nicht weh ein paar mehr Cent für Glas statt Plastik/Dose zu bezahlen! 

 

Eure Königstochter Kiki, die jetzt wieder motiviert ist, ihre Hafermilch selbst herzustellen <3