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Young, wild and free?!

Der Sommer kommt und die Freiheitsgefühle werden wieder wach. Du fühlst dich frei, wenn du joggen gehst und alles von dir wegpowerst oder nach einem anstrengenden Aufstieg einen Berggipfel erklommen hast und kilometerweit auf die Berge und Täler schauen kannst. Frei, bei der lauen Abendluft auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein, frei wenn du den Fahrtwind beim Fahrradfahren spüren kannst oder frei, wenn du endlich alle Fenster aufreisst und dir die frische Luft entgegen strömt. Auch meine Wäsche fühlt sich frei, wenn sie nicht im mufflingen Keller trocknen muss, sondern draußen im Wind flattern darf. Hach, der Sommer....Doch dann kommen auch wieder andere Tage, drückende, viel zu heiße Tage, wo einen der Kopfschmerz plagt oder man nachts nicht schlafen kann, weil es einfach nicht abkühlt. Fühlst du dich dann noch so richtig frei? Wie ein kleiner Vogel der durch die Lüfte schwingt und fröhlich vor sich her piepst? Oder doch schnell wieder zurück in den Käfig fliegen und hoffen, dass es bald wieder besser wird?! Warum machen wir unsere Freiheit als Frauen so tagesabhängig? Mal ja, volle Freiheit, alles perfekt, mal nein, alles doof, ich krieche in meinen Käfig!?

Vielleicht sehen wir es auch falsch, vielleicht sehen wir Freiheit wie ein Gefühl, dass an manchen Tagen stärker und schwächer erscheint? Auch wenn es uns im Sommer einfacher fällt die Freiheit zu spüren, sind wir doch im Winter eigentlich genauso frei! Doch da packen wir uns dicht ein und bei Heizungsluft und drei Schichten ist nicht mehr viel mit Freiheit, zumindest nicht Bewegungsfreiheit... 

 

Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass Freiheit nichts ist, was wir mal weniger und mehr haben. Wir sind frei PUNKT. Gott hat uns befreit. Er hat uns zur Freiheit berufen. Und das in jedem Land auf dieser Erde. Freiheit ist also nicht unbedingt das, was wir haben, wenn die Umstände passen, sondern etwas aus unserem Inneren - unserer Seele.

"Nur, wenn Jesus dich frei macht, bist du wirklich frei!" Johannes 8, 36

"Der Herr aber ist der Geist. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!" 2. Korinther 3,17

 

Gott macht uns frei, durch den Tod am Kreuz und durch seinen Geist, der in uns lebt. Unsere Freiheit fängt also damit an, dass ich dieses freiheitliche Leben annehme. Ich muss nicht alles können, alles wissen, einen perfekten Tag hinter dem anderen erleben und immer gut drauf sein. Wir sind frei uns verschiedene Gefühle zuzugestehen, Freude, Liebe, aber auch Angst, Neid und Sorgen. Wichtig ist, dass wir immer ganz nah bei Gott bleiben, mit ihm alles teilen, ihm unsere Gefühle erzählen. Ich möchte euch eine Geschichte an Herz legen, die mein Mann selbst geschrieben hat. Es geht um zwei Vögel, die plötzlich in die Freiheit entlassen werden und so ganz unterschiedlich damit umgehen: HIER KLICKEN UM SIE ZU LESEN. 

 

Versucht nicht, euch Freiheit zu erarbeiten, euch freizuschaufeln von allem, sondern bringt alles, was euch hindert frei zu sein, zu Gott. Verbringt Zeit mit ihm und ihr werdet sehen, dass euer Tag viel weniger abhängig ist von guten Erlebnissen und perfekten Augenblicken. 

Ihr seit kostbar und geliebt von eurem König, von Gott. 

 

Eure Königstochter Kiki