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Zwischen Himmel und Erde

Kennt ihr diese Gespräche, bei denen nur über andere geschimpft wird? Die bösen Politiker hier, der nervige Nachbar da, die gemeine Supermarktverkäuferin und der blöde Kollege, der eh alles falsch macht? Boah, mich nerven diese Gespräche. Nicht weil mir nicht auch hundert Sachen einfallen würden, die ich dazu beitragen kann. Sondern weil ich das nicht will! Ich will nicht schlecht reden, ich will nicht negativ sein. Trotzdem passiert es mir immer wieder, dass ich reinrutsche oder selbst so ein Gespräch anfange. 

Wir sind Menschen von dieser Welt, getrieben von den Dingen dieser Welt und leider auch gefangene von uns selbst. Oft wissen wir ja was richtig und falsch ist, trotzdem ist das keine Garantie für ein perfektes Leben. Kennt ihr das Lied „Zwischen Himmel und Erde“? Ich finde es beschreibt so schön die Situation, in der wir oft stecken. „Mitten in dieser Welt und doch nicht von dieser Welt, wir gehören zu dir (Jesus) und doch sind wir noch hier!“. Wir sind in einer Zwischenzeit. Jesus hat auf dieser Erde als Vorbild gewirkt, er ist für uns gestorben. Nach seiner Auferstehung gab er uns den Auftrag SEINE Botschaft in die Welt hinauszutragen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben nachdem er in den Himmel aufgefahren ist. Und jetzt warten wir auf seine Wiederkunft, bis dahin gilt auch für uns dieser Auftrag. Wir sollen im übertragenen Sinn pflanzen, gießen und er sorgt für das Wachstum. Bis zu dem Tag, an der er alles Böse endgültig besiegt und alle Schmerzen wegnimmt. Bis dahin existiert das Böse, die gemeinen Gedanken gegenüber anderen, Neid, Missgunst und alle diese Dinge. Und eben auch diese Gespräche, wie ich oben beschrieben habe. Doch was heißt das jetzt für uns? Wie gehen wir als Christen in dieser Zwischenzeit damit um?

>>Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein. <<

Wir sind nicht alleine, wir haben einen Beistand, der uns Kraft gibt, gute Gedanken und der uns auch in Gesprächen hilft, positiv und ermutigend zu sein. Wir müssen ihn natürlich in unser Herz lassen, Veränderung zulassen. Darüber möchte ich nächste Woche schreiben. Heute möchte ich euch noch die Predigt vom letzten Sonntag empfehlen, zu der ich hier den passenden Artikel geschrieben habe: HIER KLICKEN

 

Bis dahin,

bleibt standhaft und fühlt euch kostbar und geliebt

 

 

Eure Königstochter